Limburg 2015

Kaum hat meteorologisch der Herbst begonnen, gehen auch schon die Herbstregatten los. Erster Termin für den Weisenauer Ruderverein war in diesem Jahr die Limburger Ruderregatta, die am 5. & 6. September auf der Lahn nahe Limburg ausgetragen wurde. Nach einigen Einsätzen im Vierer in den vergangenen Jahren, hat Sascha Dürsch dort seine ersten Erfahrungen im Einer-Rennen gesammelt. Da seine Altersklasse Master A (27-35) nicht ausgeschrieben war, musste er im Senior-Bereich (U27) starten, konnte so aber wenigstens seinem Gewicht entsprechend im Leichtgewichtsbereich antreten. Das Rennen am Samstag muss man dennoch leider in die Kategorie “Erfahrungen sammeln” einordnen”. Nach einem kapitalen Krebs nach etwa 200m musste das Boot aus dem Stand wieder angeschoben und in Fahrtrichtung ausgerichtet werden. Der Gegner war nach dieser Aktion um Längen voraus. Hier ist aber lobend hervorzuheben, dass Sascha nicht aufgab, sondern das Rennen aggressiv zu Ende fuhr.

Ihre ersten Erfahrungen sammelte an diesem Wochenende auch Christiane Dürsch. Allerdings nur im WRV und im Masters-Bereich. Außerhalb dieser Kategorien kann das WRV-Neumitglied auf zahlreiche Rennen besonders im Sprint und Riemenrudern zurückblicken. Um den Masters Mix Vierer A mit Christiane, Kathrin und Michael Dürsch sowie Ralph

Viererrennen

Schmitt konkurrenzfähig zu machen, wurde ein junges Rennboot vom Ingelheimer RV geliehen, statt mit der Vereins eigenen und in die Jahre gekommenen “Rheinadel” anzutreten. Dies zahlte sich aus und am Samstag sprang das Boot in einem gelungenen Start sehr gut an, worauf die gegnerische Mannschaft aus Offenbach nichts mehr entgegenzusetzten hatte und der Sieg sicher nach Hause gerudert werden konnte. Kaum vom Wasser, mussten die Männer aus dem Vierer schon wieder ins Boot steigen, um im Masters Männer Doppelzweier A anzutreten. Im mit drei Booten voll besetzten Feld konnten sie einen guten zweiten Platz errdudern.

Am Sonntag glich das Meldergebnis nahezu vollständig dem des Vortags. Neben den Startzeiten änderte sich nur die Anzahl der gemeldeten Boote im Vierer und Zweier. Sascha fuhr im Einer ein gutes Rennen, in dem er dem jungen Weilburger Ruderer vom Vortag alles abverlangte, der aber an diesem Tag besser war.

Da das am Samstag im zweite Lauf erfolgreiche Boot aus Grossauheim nicht gemeldet war, kam es im Vierer zu einem vollen Feld, in dem der WRV gegen die Offenbacher Mannschaft vom Vortag und eine Renngemeinschaft aus Offenbach und Frankfurt antreten musste. Auch der Rennverlauf glich einem Déjà vu. Einem super Start folgte ein kontrollierter Rennverlauf mit einem klaren Vorsprung im Ziel. Aus dem Vierer in den Zweier gesprungen, ging es für Ralph und Michael gegen das Weilburger Boot, das am Vortag gewinnen konnte. Die Renngemeinschaft Limburg/Konstanz war am Sonntag nicht am Start.
Wie sie es sich vorgenommen hatten, setzten sie das gegnerische Boot vom Start an mächtig unter Druck und liesen es nicht weit wegziehen. Dennoch lagen sie hinten. In einem starken Endspurt konnten sie sich deutlich heranarbeiten, mussten sich im Ziel aber erneut geschlagen geben. Neben den bisher genannten, feuerte auch WRV-Mitglied Björn Steinfurth die beiden beim Endspurt mächtig an, der mit seinen Mitruderern für den Mainzer RV im Senior Männer Vierer A an den Start ging und an beiden Tagen erfolgreich war.

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