Südwestdeutsche Meisterschaften 2015

Am 03. Und 04. Oktober fanden die alljährlichen Südwestdeutschen Meisterschaften auf der Mosel in Trier statt.
Nachdem mir beim Achtercup in Osnabrück wieder einmal bewusst wurde, wie schön Achter rudern ist, hatte ich mir vorgenommen noch auf den “SWD” im Frauenachter an den Start zu gehen. Damit das Rennen spannend wird, wurden die drei zu besetzenden Frauenachter gleichstark besetzt. Mit der Renngemeinschaft RV Treviris Trier, Ludwigshafener RV, Binger RV, Mainzer RV, RV Ingelheim, Bernkasteler RV und natürlich Weisenauer RV durfte ich an den Start gehen. Der zu rudernde Achter wurde sonntags früh, für die jeweiligen Mannschaften ausgelost.
Wie das Losglück wollte, haben wir das schwerste Boot bekommen. Dadurch war unserer Mannschaft klar, dass wir direkt am Start über die Beine stark anschieben müssen, um beim Rennen vorne mitzumischen.
Um 13:05 Uhr war es soweit und die Starterin gab uns das “GO” für die 500m Strecke. Nach den ersten 15 Startschlägen konnten wir uns überraschender Weise direkt mit einer halben Länge vor die zwei gegnerischen Boote legen. Durch unseren kompakten Schubschlag konnten wir den Vorsprung bis ins Ziel beibehalten. In einer Zeit von 01:33,34 Minuten gewannen wir den Titel im Achter vor den Renngemeinschaften aus Trier/Lahnstein/Koblenz/Mainz und Koblenz/Treis-Karden/Saarbrücken/Lahnstein/Mainz/Ludwigshafen.
Aufgrund eines krankheitsbedingten Ausfalls bei den Frauen des Mainzer RV's durfte ich spontan noch im Frauen-Vierer an den Start gehen.
Nach kurzem Einfahren vor dem Rennen war uns im Vierer klar, dass wir das Boot ordentlich anschieben können und somit gute Chancen auf die ersehnte goldene Medaille haben. ähnlich wie im Achter, konnten wir uns nach der Startphase etwas von den anderen beiden Booten aus Ludwigshafen/Koblenz/Mainz/Trier und Koblenz/Lahnstein/Bernkastel/Ludwigshafen absetzen und erkämpften uns den Sieg in einer Zeit von 01:38,41 Min.
Somit konnte ich dem Weisenauer Ruderverein am “Deutschen Einheits-Wochenende” zwei Südwestdeutsche Meistertitel mit nach Hause bringen.
Christiane Dürsch

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